Ebase Erfahrungen und Test – ein gutes Depot?

Ebase Erfahrungen

Ebase. Eine gute gute Anlageinstitution? Lies hier über meine Ebase Erfahrungen.

Im Jahr 2002 wurde die European Bank for Financial Services gegründet. Die deutsche Institution ist unter dem Kürzel „ebase“ besser bekannt. Sie bietet Dienstleistungen rund um das Depotgeschäft an. Dazu zählen Fonds, Fest- und Tagesgeld sowie Sparpläne.

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Ich habe ebase einem Test unterzogen – das sind meine Erfahrungen!

 

Die ebase im Test

Sie können zur Kreissparkasse gehen und dort ein Konto eröffnen. Dafür müssen Sie der Filiale einen Besuch abstatten. Alternativ reichen Sie die Unterlagen postalisch ein. Alles ist ganz einfach und simpel gehalten. Leider ist das bei der ebase nicht möglich.

 

So läuft die ebase-Kontoeröffnung ab:

 

  1. Eine direkte Kontoeröffnung über die Webseite von ebase ist ausgeschlossen. Zuerst müssen Sie einen Vermittler finden. Ebase arbeitet mit Banken, Finanzvertrieben, FinTechs und Versicherern zusammen. Das kann z. B. der FondsSuperMarkt oder FondsClever sein. Warum ist das notwendig? Man könnte sagen, dass ebase die Bank-Plattform zur Verfügung stellt. Für die Werbung der Kunden ist der Vermittler zuständig. Diese Dienstleistung ist für Finanzkonzerne sinnvoll, die kein eigenes Netz an Banken aufbauen möchten.

 

  1. Nehmen wir an, Sie haben sich für den FondsSuperMarkt entschieden. Drucken Sie sich dort die Unterlagen für das ebase-Konto aus. Tragen Sie alle notwendigen Daten ein und denken Sie an die Unterschriften.

 

  1. Gehen Sie zur Post und bestätigen Sie Ihre Identität mit dem Postident-Verfahren. Dabei zeigen Sie dem Post-Angestellten Ihren Personalausweis vor. Er prüft Ihren Namen und schickt die Unterlagen an den FondsSuperMarkt. Dafür fallen keine Kosten an.

 

  1. Eine Woche später erhalten Sie Ihre Login-Daten. Mit diesen Daten können Sie sich auf der Webseite von ebase einloggen. Dort profitieren Sie von den Konditionen, die Ihnen der FondsSuperMarkt versprochen hat. Bei offenen Fragen dient Ihnen der FondsSuperMarkt als Ansprechpartner. Beim ebase Test kam es zu keinen Problemen, sodass kein Gesprächsbedarf bestand.

 

Ebase Erfahrungen – Der Fokus liegt auf dem Depot

Ich habe bisher immer von Fonds gesprochen und das hat einen guten Grund. In meinem ebase Test konnte ich feststellen, dass dies die Hauptleistung der Bank ist.

Es gibt kein Girokonto und auch keine Kreditkarten. Bei ebase geht es darum, dem B2B-Partner ein Depot oder ein Fest- bzw. Tagesgeldkonto zur Verfügung zu stellen. Geldanlagen und Sparpläne stehen im Vordergrund.

Das Kürzel B2B steht für „business-to-business“, also Business an Business. Es geht um Geschäftsbeziehungen zwischen mehreren Unternehmen.

Die ebase Erfahrungen scheinen positiv auszufallen. Sonst würden große Firmen wie Generali Investments nicht zu den Partnern gehören. Hierbei handelt es sich um einen Vermögensverwalter mit einem Gesamtkapital von 21,1 Mrd. Euro.

Insgesamt betreut ebase rund eine Million Kunden. Beim ETF Test standen über 7.000 Fonds und ETFs für die Kundschaft zur Auswahl.

 

Die B2B-Partner von ebase

Der Fokus von ebase liegt auf Fonds und ETFs. Falls Sie den Unterschied zwischen ETFs und klassischen Fonds nicht kennen: Ein ETF, also ein Exchange Traded Fund, wird aktiv an der Börse gehandelt und bildet in der Regel 1:1 einen Basiswert wie zum Beispiel den DAX ab.

Normale Fonds sind aktive Produkte, die über einen Manager verfügen. Hier erfolgt der Kauf direkt über die Fondsgesellschaft, was höhere Kosten nach sich zieht. Ich persönlich tendiere wegen der geringeren Gebühren zu ETFs. Das würde ich auch ohne meine ebase Erfahrungen sagen.

 

Eine kleine Liste der ebase B2B-Partner:

  • AAV Fondsvermittlung
  • best-in-fonds
  • FondsClever
  • FondsDISCOUNT
  • Fonds Finanz Maklerservice
  • FONDSNET
  • FondsSuperMarkt

 

Nochmals eine kurze Zusammenfassung für das Verständnis. Über ebase können Sie kein Konto eröffnen, aber durch die oberen Anbieter BEI ebase. Vergleichen Sie die Depotgebühren, da sie voneinander abweichen können. Das habe ich im ebase Test festgestellt.

Außerdem können die Fondsvermittler individuelle Leistungen anbieten. FONDSNET und der Fonds Finanz Maklerservice sind auf eine professionelle Anlageberatung spezialisiert. Die restlichen Anbieter auf der Liste beschränken sich auf die bloße Vermittlung.

 

Produkte und Gebühren

Die meisten Banken werben mit einem fixen Preiskatalog. Meine ebase Erfahrungen zeichnen ein anderes Bild. Die Ursache besteht darin, dass es sich um eine B2B-Bank handelt. Daher sind einige Konditionen verhandelbar. Das betrifft vor allem die Gebühren.

Beispiel:

Der FondsSuperMarkt berechnet 0 Euro Depotgebühren ab 1.500 Euro Depotwert. Bei FondsClever wird ein Kapital von 25.000 Euro für eine gratis Kontoführung verlangt.

Im ebase Test habe ich mehrere Depot-Modelle unter die Lupe genommen. Sie richten sich an verschiedene Zielgruppen. Damit Sie das richtige Depot eröffnen, stelle ich Ihnen die Varianten der Reihe nach vor. Natürlich lasse ich meine ebase Erfahrungen in die Bewertung einfließen.

 

1. Ebase Depot flex

Das Depot flex teilt sich in drei Wahloptionen ein.

 

  • „flex basic“: Hier können Sie einen Fonds-Sparplan mit 10 bis 50 Euro im Monat anlegen. Für diese   Leistung fällt ein Jahresbetrag von 12 Euro an.
  • „flex select“: Bei dieser Variante sind zwei Depotanlagen erlaubt. Die Jahresgebühren betragen 24 Euro.
  • „flex standard“: Insgesamt sind 99 verschiedene Positionen möglich. Nach den ebase Erfahrungen handelt es sich hier um das beste Angebot. Die meisten Anleger stellen sich ein Depot aus 3 bis 6 Geldanlagen zusammen. Ein oder zwei Positionen reichen nicht aus. Diese Option kostet Sie 36 Euro im Jahr.

 

Als Anleger erhalten Sie Zugang zu mehr als 7.000 Fonds. Darunter befinden sich 420 ETFs von ComStage, iShares, Lyxor, db x-trackers und ETF Securities.

Es lassen sich Einmalanlagen oder Sparpläne einrichten. Nach meinen ebase Erfahrungen ist ein Sparplan bereits ab 10 Euro im Monat möglich. Hier besteht die Wahl zwischen 6.300 sparplanfähigen Fonds.

Beim ebase Test habe ich eine Beispiel-Rechnung entdeckt.

Ebase präsentiert Ihnen ein Beispiel mit zwei verschiedenen Anlagesummen. Anna investiert 25 Euro im Monat über 25 Jahre. Bei Paul sind es monatlich 50 Euro über einen Zeitraum von 12,5 Jahren.

Am Ende liegt ihr Kapitalaufwand bei 7.500 Euro. Ebase geht von einem jährlichen Wertzuwachs von 5,0 % aus. Das ist realistisch, da der Deutsche Aktienindex (DAX) in den letzten 25 Jahren knappe 8,5 % pro Jahr erzielen konnte.

Beim S&P 500, das ist der wichtigste US-amerikanische Index, sind es im selben Zeitraum 9,7 Prozent. Unter dem Strich kann sich Anna an einem Gewinn von 7.143 Euro erfreuen. Paul bringt es auf einen Wertzuwachs von 2.811 Euro.

Beide haben die gleiche Summe investiert. Dennoch weichen die Ergebnisse enorm voneinander ab. Der Grund besteht im Zinseszinseffekt. Die Zinsen aus dem Vorjahr werfen eine zusätzliche Rendite ab. Daher zahlen sich längere Zeiträume bei Geldanlagen aus. Das zeigt uns das Beispiel von Anna und Paul im ebase Test.

 

2. Depot für Minderjährige

Die Bank bietet das ebase Depot 4kids an. Eltern können frühzeitig beginnen, für ihren Nachwuchs zu sparen. Nach meinen ebase Erfahrungen ist das sehr sinnvoll. Der Zinseszinseffekt kommt vor allem bei langen Zeiträumen zum Tragen. In meinen Augen sind 18 Jahre ein sinnvoller Anlagehorizont.

Neukunden unter 18 Jahren zahlen bis zur Volljährigkeit kein Depotführungsentgelt. Die ebase Erfahrungen zeigen: Es spielt keine Rolle, wie viele Sparpläne Sie für das Kind einrichten.

Es fallen keine Gebühren an. Außerdem können Sie größere Summen als Einmalanlage investieren. Das könnte etwa zur Einschulung oder bei den Geburtstagen der Fall sein. Mit 18 Jahren wechselt der Jugendliche in einen der angebotenen ebase Depot flex Tarife.

Für die Verwaltung des Depots sind die Eltern zuständig. Erst mit dem 18. Lebensjahr erhält der Nachwuchs vollen Zugriff auf das ersparte Kapital.

 

3. VL-Sparplan

Der Arbeitgeber kann Sie mit bis zu 40 Euro im Monat unterstützen. Dieses Geld wird in einen VL-Sparplan angelegt. Das Kürzel steht für Vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers.

Zusätzlich bietet Ihnen der Staat einen Zuschuss an. Dafür dürfen Sie höchstens 20.000 Euro im Jahr verdienen. Der VL-Sparplan muss eine Laufzeit von mindestens 7 Jahren haben. Danach erhalten Sie 20 % der jährlichen Sparsumme bzw. maximal 80 Euro pro Jahr ausbezahlt. So können Sie sich insgesamt 560 Euro vom Staat sichern.

Die ebase Erfahrungen zum VL-Sparplan fallen positiv aus. Das Vermögen wächst und zusätzlich gibt es Geld vom Staat und vom Arbeitgeber. Sprechen Sie Ihren Chef auf die Vermögenswirksamen Leistungen an.

Wie hoch der monatliche Zuschuss ausfällt, ist von Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen abhängig. Im ebase Test habe ich festgestellt, dass die VL-Depotgebühren bei 12 Euro pro Jahr liegen.

 

4. Ebase Managed Depot

Insgesamt stellt Ihnen die Bank fünf Anlagestrategien zur Verfügung. Sie beruhen alle auf einem Depot mit Fonds. Mithilfe eines Fragebogens, der die Lebenssituation und die Risikoneigung ermittelt, wird eine der 5 Strategien ausgewählt.

Beim ebase Test konnte ich mich entspannt zurücklehnen. Denn das Depot wird zeitnah an die aktuelle Marktentwicklung angepasst. Die B2B-Bank erledigt die ganze Arbeit für mich! Ich muss nur die monatlichen Sparraten pünktlich bezahlen.

Nach den ebase Erfahrungen ist eine Einmalanlage ab 2.500 Euro möglich. Weitere Anlagen können Sie ab 500 Euro tätigen. Als Alternative gibt es einen Sparplan mit Raten ab 100 Euro. Für das aktive Management fällt eine Gebühr von 0,5 % pro Jahr an.

Zudem wird eine einmalige Anlagevergütung zwischen 3,57 und 5,95 % berechnet. Andere Gesellschaften berechnen an die 5 %, also liegt diese Vergütung im Rahmen. Außerdem müssen Sie ein jährliches Depotführungsentgelt von 48 Euro einkalkulieren. Im ebase Test werte ich die Ausgaben neutral.

Einige Anleger tendieren zu Robo-Beratern wie vaamo. Hier fallen 0,79 % pro Jahr und die Fondskosten (meist bei 0,3 %) an. Bei langen Zeiträumen von 15 Jahren sind Sie bei ebase günstiger aufgehoben!

 

5. Fest- und Tagesgeld

Leider sind die ebase Erfahrungen zum Konto negativ. Auf Tagesgeld gibt es aktuell 0,01% pro Jahr. Beim Festgeld sieht die Lage noch schlimmer aus. Es werden gar keine Zinsen bezahlt. Das habe ich im ebase Test festgestellt. Daher kann ich Ihnen vom ebase Konto abraten.

 

Entnahmepläne im ebase Test

Einen Entnahmeplan habe ich bisher selten gesehen. Das ist einer der wichtigsten Pluspunkte der B2B-Bank. Beim ebase Test konnte ich festlegen, wie ich mir das Geld auszahlen lassen möchte.

Nehmen wir an, ein Anleger will seinem Sohn einen Sparplan einrichten. Nach 18 Jahren hätte der Jugendliche die volle Verfügungsgewalt über die Anlagesumme. Basierend auf den ebase Erfahrungen gibt es nun drei Optionen:

 

  • vollständige Auszahlung des Kapitals
  • regelmäßige Ausschüttung der Gewinne
  • konstanter Kapitalverzehr

 

Die beiden unteren Varianten bieten ein zusätzliches Einkommen. Das Kapital kann nach den ebase Erfahrungen weitere Einnahmen generieren.

Bei einer kompletten Auszahlung wäre das nicht mehr möglich. Für die Altersvorsorge ist das ein attraktives Modell, aber auch für den frischgebackenen 18-Jährigen, der den Umgang mit Geld erst noch erlernen muss.

 

Hohe Sicherheit

Bei ebase handelt es sich um eine deutsche Vollbank. Daher sind Barbestände durch die europäische Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt.

Außerdem ist ebase Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken. Der Verband sichert Kundengelder bis zu 20 % der Cashbestände des Kunden ab.

Wenn Sie 80.000 Euro angelegt haben, sind 16.000 Euro zusätzlich durch den Verband besichert. Sollte der deutsche Staat insolvent gehen, greift diese zusätzliche Sicherheit. Das sich doch positive ebase Erfahrungen.

 

Fazit: Solides Depot für Anleger

Im ebase Test haben die Depot-Varianten gut abgeschnitten. Dafür ist das ebase Konto wegen der niedrigen Zinsen eher weniger zu empfehlen. Das Managed Depot nimmt Ihnen die komplizierte Zusammenstellung eines Portfolios ab. Nach den ebase Erfahrungen teilt Sie die Bank einer der 5 Anlagestrategien zu.

Sparpläne sind bereits ab 10 Euro möglich. So können Eltern für ihre Kinder vorsorgen. Das Depot 4kids kostet keine Gebühren und bietet eine breite Auswahl mit über 7.000 Fonds und ETFs. Als Altersvorsorge sind die flex-Produkte eine gute Idee. Vor allem bei den Entnahmeplänen konnte ich positive Erfahrungen sammeln.

Insgesamt bin ich mit den Leistungen rund ums Depot sehr zufrieden.

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