In was investieren – hohe Rendite mit hoher Sicherheit

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In was investieren? Erfahren sie es hier!

Ich möchte das Maximum aus meinem Geld rausholen. Die Bank hat auch nichts zu verschenken. Jede noch so kleine Kontoüberziehung kostet Verzugszinsen. Die Bandbreite liegt zwischen 8 bis 13 %.

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Dafür wirft das Sparbuch lediglich 0,3 % pro Jahr ab. Es muss eine ertragreichere Alternative her! Doch die Auswahl ist gar nicht so leicht: Aktien, Fonds oder Immobilien – in was investieren?

 

In was investieren – Lohnt sich das „gute alte“ Sparbuch noch?

Die Sparkasse bezeichnet das Sparbuch als „der beliebte Klassiker bei Sparern“. Rund 2 Billionen Euro liegen in Deutschland auf Giro- oder Tagesgeldkonten. Das sind an die 50.000 Euro pro Haushalt.

Unter dem Strich ist diese Form von Investieren ein Minusgeschäft: Bei einer Inflation von 1,4 % verliert der Verbraucher jährlich ein Prozent seines Kapitals. Aus 50.000 Euro werden 49.500 Euro.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Das Sparbuch zeigt 50.150 Euro (0,3 % Zinsen) an. Doch die Inflation sorgt für höhere Preise. So liegt die Kaufkraft des Geld nur noch bei den 49.500 Euro.

„Irgendwann werden die Zinsen schon wieder steigen.“

Das denken sich viele Verbraucher und bleiben beim Sparbuch. In der Realität kann eine Niedrigzinsphase mehrere Jahrzehnte anhalten. Seit 1999 verharren die japanischen Zinsen, bis auf kleinere Ausnahmen, nahe bei Null.

In Deutschland hält diese Phase bereits seit 2010 an – ein Ende ist leider nicht in Sicht. Das Sparbuch bietet zwar eine enorme Sicherheit. Doch die Rendite liegt unter Berücksichtigung der Inflation im negativen Bereich.

Ich kann nur zu einem Ergebnis kommen: Beenden Sie die Liebe zum Sparbuch, auch wenn es ein Produkt aus der Kindheit ist. In dieser Beziehung fehlt es an finanzieller Romantik. Der Kontostand wird es Ihnen danken.

Die Jagd nach dem Megatrend – in was investieren?

In der Finanzwelt gibt es zwei Extreme: die konservativen Anleger, die auf ihr Sparbuch vertrauen. Und die sich damit sehr viel Geld entgehen lassen. Der Niedrigzins lässt grüßen!

Auf der anderen Seite stehen die Zocker mit überzogenen Erwartungen. Sie möchten quasi über Nacht eine Million verdienen. Dafür suchen sie nach einem aktuellen Trend zum Investieren, doch in was investieren?

„Eine interessante Taktik“, mögen sich manche denken. Doch es hapert enorm an der Umsetzung: Viele Risiko-Anleger investieren in Trends, die gar keine mehr sind. Das war etwa beim Goldpreis der Fall.

Bis 2011 stieg das Edelmetall bis über 1.900 US-Dollar pro Feinunze (31,3 Gramm). Und genau in dieser Phase haben zahlreiche Zocker investiert. Warum ist das so? Extreme Anstiege erhöhen die mediale Präsenz. In den Zeitungen wird fast täglich über das Finanzprodukt berichtet.

Manche Anleger wittern die Chance auf höhere Kurse. Das Ende der Geschichte: Der Goldpreis ist unter 1.150 US-Dollar gefallen und konnte seit 2013 nicht über 1.400 US-Dollar steigen.

Aktuell gibt es ein ähnliches Beispiel:

Haben Sie schon von Kryptowährungen wie Bitcoins oder Ethereum gehört? Vielleicht in den letzten Wochen. Die Kurse der digitalen Zahlmittel sind um ein Vielfaches explodiert. Vor ein paar Jahren hat sich noch niemand dafür interessiert. Das hat nichts mit einer seriösen Geldanlage zu tun.

Im Worst-Case-Szenario verlieren Sie einen Großteil des eingesetzten Kapitals. Außerdem halten Trends nur wenige Monate an. Langfristig orientierte Anleger müssen sich nach einer besseren Option umsehen.

 

In was investieren – Sind Immobilien eine gute Wahl?

Seit dem Ende der Finanzkrise (2009) sind die Immobilienpreise stark angestiegen. Beliebte Großstädte konnten die höchsten Gewinnraten verzeichnen. Berlin, Hamburg, München und Stuttgart sind gute Beispiele. Der Wohnungsmarkt hat sich zum Vorteil der Eigentümer entwickelt.

Eine Studie des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken besagt: Deutsche Wohnungen sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % teurer geworden. 2015 lag die Verteuerungsrate noch bei 5,9 %.

Aktuell wächst die Angst vor einer Immobilienblase. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) sieht einen Trendwechsel als wahrscheinlich an. Die Kaufpreise sollen in München um 75 % übertrieben sein, was dem aktuellen Trend geschuldet ist. Ob das wirklich eintreten wird, kann ich Ihnen nicht sagen.

In Hamburg sind die Immobilienpreise im Schnitt um 70 % gestiegen. Die Studie Wohnatlas Hamburg 2016 sieht bis 2030 weitere 50 % voraus.

Ich könnte Ihnen weitere kontroverse Meinungen heraussuchen. Doch darauf kommt es nicht an. Mir geht es eher um die fehlende Sicherheit. Natürlich können Sie in Immobilien investieren. Dennoch sollten Sie auch die Kritikpunkte im Hinterkopf behalten.

Eine Wohnung lässt sich nicht so schnell verkaufen. Verlustgeschäfte sind ebenfalls möglich: Mit etwas Pech erwischen Sie einen sogenannten Mietnomaden.

Das sind Leute, die ihre Miete nicht bezahlen. Manchmal entwickelt sich das Leben anders als erwartet. Eine teure Scheidung führt dazu, dass man die Raten nicht mehr begleichen kann.

Mit einer Immobilie geht eine hohe Verantwortung einher. Manche Eigentümer denken, das Objekt wirft eine konstante Rendite ab. Dem ist nicht so, da regelmäßige Reparaturen anstehen. Es braucht ein gutes Händchen oder einen kompetenten Berater, um ein lukratives Anlageobjekt zu finden.

 

Aktien locken mit einer hohen Dividende

In was investieren?Eine Aktieninvestition erscheint durchaus attraktiv. Immobilien ziehen einen Berg an Bürokratie nach sich. Alleine der juristische Teil mit dem Mieter: Beim Ein- und Auszug sind gründliche Inspektionen notwendig.

Der Mietvertrag muss frei von Fehlern sein, da sonst ganze Klauseln ungültig werden. Haben Sie Probleme mit Ihrem Immobilienkredit? An den monatlichen Zahlungen führt kein Weg vorbei.

Berücksichtigen Sie die Kaufkosten, wenn Sie in was investieren. Bei Aktien liegen die Orderkosten für ein Aktienpaket von 5.000 bei ungefähr 10 Euro. Leider sind Immobilien nicht ganz so billig. Hier werden einige tausend Euro für die Eintragung ins Grundbuch und den Notar fällig.

Vielleicht möchten Sie das Objekt in 30 Jahren veräußern. Läuft der Verkauf schleppend, ist ein Makler zu empfehlen. Das sind weitere Ausgaben für den Eigentümer. Deutlich einfacher verhält es sich bei Aktien. Einmal investieren und ruhig schlafen. Kein Mieter schreibt Ihnen einen Brief, weil er sich eine Mietminderung wünscht.

Schlaue Anleger denken einen Schritt weiter: Bei einer Immobilien-Aktie entfällt der komplexe Verwaltungsaufwand. Mit rund 400.000 Objekten gilt Vonovia als größtes deutsches Wohnungsunternehmen. Seit 2013 ist der Kurs von 16,70 Euro auf über 36,80 Euro gestiegen.

Das bedeutet eine Kurssteigung von über 100 %. Ich möchte Ihnen keine Kaufempfehlung geben, sondern nur eine mögliche Alternative aufzeigen.

Immobilien werfen monatliche Mieteinnahmen ab. Mit Aktien können Sie sich jährliche Zahlungen sichern. Vonovia schüttet über 3,5 % an Dividende pro Jahr aus – zusätzlich zu möglichen Kursgewinnen.

Manche Konzerne zahlen sogar jedes Quartal einen gewissen Prozentsatz. Der Mineralölkonzern Royal Dutch Shell verwöhnt seine Aktionäre alle drei Monate mit 1,5-2,0 %. Schon seit Jahren wird solch eine Dividendenpolitik gefahren.

In was investieren – Wie sicher sind Aktien?

Scheinbar hören sich Aktien nach einem (Finanz-)Wundermittel an. Doch auch hier müssen Sie einen kühlen Kopf bewahren. Die größten Verluste ergeben sich aus spontanen Aktienkäufen.

Der Nachbar hat sich ein neues Aktienpaket gekauft. Ein Experte im Fernsehen schwärmt über ein Wertpapier. So sehen die typischen Fehlerquellen aus.

Einzelne Konzerne können sich unerwartet schlecht entwickeln. Wer hätte 2007 mit dem Niedergang von Nokia gerechnet? Das Unternehmen gibt es noch, aber die Handysparte hat enorm an Popularität eingebüßt. 2007 hatte die finnische Firma über 50 % Marktanteil am weltweiten Absatz von Handys.

Der Aktienkurs lag bei rund 28,50 Euro. Fünf Jahre später waren es unter 10 % vom Gesamtmarkt. Der ehemalige Weltmarktführer hatte seine Stellung verloren. Das wirkte sich auf den Kurs aus: 2012 fiel er auf ein Tief von 1,37 Euro und notiert 2017 leicht über 5,50 Euro.

Das Beispiel Nokia zeigt, dass es bei Aktien keine Garantien gibt. Es kann selbst einen dominanten Weltmarktführer treffen. Ein paar falsche Entscheidung im Management genügen, um den Niedergang eines Unternehmen einzuleiten. Das sollten Sie beim Investieren beachten.

Also wieder zurück zum Sparbuch?

Immerhin bietet es eine gewisse Sicherheit und liefert eine minimale Rendite. Sie reicht zwar nicht aus, um die Inflation auszugleichen. Doch das ist besser, als mit Aktien einen finanziellen Schiffbruch zu erleiden. Ich verrate Ihnen, in was Sie investieren sollen: nicht in eine Aktie.

 

Breit streuen und effizient investieren

„Wo soll ich sonst mein Geld anlegen?“ Mein letzter Tipp hört sich verwirrend an. Ich möchte Ihnen dabei helfen, die Börse besser zu verstehen. Als Anleger sollten Sie sich nicht auf eine Aktie konzentrieren. Es können sich zu schnell Fehler einschleichen, ich erinnere an Nokia.

Denken Sie lieber in Branchen und Ländern. 2012 lag die Anzahl der weltweiten Smartphone-Nutzer bei 1,06 Milliarden. Aktuell sind es an die 2,32 Milliarden Menschen.

Nehmen wir an, Sie hätten 2007 zu gleichen Teilen in die Top 3 der Branche investiert. Wie wäre das Ergebnis bis heute ausgefallen?

 

Entwicklung von drei Smartphone-Konzernen:

  • Nokia: 28,50 Euro (2012) | 5,80 Euro (2017) | -79,65 %
  • Apple: 71,50 Euro (2012) | 137,50 Euro (2017) | +92,31 %
  • Samsung: 270,50 Euro (2012) | 711,90 Euro (2017) | +163,18 %

 

In jede Aktie wären 1.000 Euro geflossen. Am Ende hätten sich die 3.000 Euro zu 4.740,40 Euro entwickelt. Das ist ein Plus von 58,01 %. Zum Vergleich: Nur mit Nokia läge das Depot nun bei 610,50 Euro. Aus diesem Grund lohnt es sich nicht, auf Einzelaktien zu setzen.

Eine breite Streuung zahlt sich aus, da eine Aktie sogar komplett einbrechen kann. In diesem Beispiel haben die anderen Titel diesen Verlust in einen hohen Gewinn gedreht. So können Sie deutlich sicherer investieren.

 

Wie kann ich auf mehrere Aktien setzen?

Viele Einzelkäufe verschlingen zu hohe Ordergebühren. Außerdem sind drei Aktien keine breite Streuung. Im oberen Beispiel habe ich nur eine Branche nachgebildet.

Um noch mehr Sicherheit zu gewinnen, sollten Sie auf mehrere Bereiche setzen. Das geht am besten mit einem Indexfonds (ETF). Ein Exchange Traded Fund (Englisch für Indexfonds) ist die Kopie eines Basiswertes. In unserem Fall nehmen wir einen Index als Grundlage. Steigt er um 7,4 %, tut dies auch der ETF parallel.

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist der hiesige Vertreter. Es sind die 30 größten und umsatzstärksten Konzerne der Republik enthalten. In den USA sind der Dow Jones (Top 30), die NASDAQ (Top 100 Nicht-Finanzen) und der S&P 500 (Top 500) die wichtigsten Indizes.

Wer international investieren möchte, ist mit dem MSCI World (1.637 Aktien aus 23 Industrieländern) oder dem MSCI Emerging Markets (830 Firmen aus 23 Schwellenländern) gut beraten.

Die aufgeführten Indizes sind nicht auf eine Branche spezialisiert. So erzielen Sie eine breite Streuung an Unternehmen. Droht eine Krise, können das die anderen Branchen oder Konzerne ausgleichen.

Es ist wichtig, langfristig zu denken. Die Konkurrenz von Nokia hat die Verluste nicht über Nacht eingeholt. Es mussten 5 Jahre vergehen, aber die Wartezeit hat sich gelohnt. Diese Grundregel sollten Sie beim Investieren beachten.

Wählen Sie 3 bis 6 Indizes aus. Eine Position sollte höchstens 35 % des Gesamtdepots ausmachen. Sonst würde Sie zu sehr auf ein Land setzen. Versuchen Sie ETFs aus mehreren Ländern zu kombinieren.

 

In was investieren – Darum lohnen sich Indexfonds

ETFs bieten aufgrund ihrer Diversifikation (Streuung) eine hohe Sicherheit. Nun müssen sie mit ihrer Rendite überzeugen. Der Dow Jones ist der bekannteste Index der Welt.

Seine historische Rendite liegt bei 9,72 %. Hochgerechnet auf 18 Jahre macht das rund 430 % Gewinn. Aus 10.000 Euro ergibt sich ein Endkapital von 53.000 Euro. Das normale Sparbuch kann gegen diese Rendite nicht mithalten.

In der Praxis müssen Sie ausreichend Geduld mitbringen. Viele Anleger verkaufen früher, weil sie kaum abwarten können. Zudem handelt es sich bei der Rendite um einen Durchschnittswert. Ein Jahr kann es steigen, das andere wieder fallen. Erst im Laufe der Jahre pendelt sich die Rendite auf den gewünschten Wert ein.

Er kann ein wenig höher oder tiefer ausfallen. Als Anleger können Sie jederzeit in einen Index investieren. Dafür legen Sie einen Sparplan bei einer Online-Bank wie der Consorsbank an.

Einige Pläne werden sogar ohne Gebühren angeboten. Ab einer Summe von 25 Euro können Sie mit dem Investieren beginnen. Das hört sich nach wenig Geld an, aber ich möchte Ihnen das Gegenteil beweisen.

Nach 18 Jahren liegt der Endbetrag von einem Dow Jones ETF, in den Sie 25 Euro monatlich investiert haben, bei 14.004,82 Euro. Ich bin von einer Rendite von 9,72 % p.a. (pro Jahr) ausgegangen.

Der Zinseszinseffekt führt zu diesem überraschenden Ergebnis. Die Erträge der vergangenen Jahre begünstigen ein schnelleres Wachstum, da sie ebenfalls eine Rendite abwerfen.

Wer sein Geld für 20 Jahre oder länger anlegt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit einen Gewinn erzielen. Das beweist die historische Performance der Indizes. Diese Regel gilt auch für den DAX, der mit 8,5 % pro Jahr (Anlagedauer von 25 Jahren) zu überzeugen weiß.

 

Fazit: ETFs sind die klaren Gewinner

Ich habe die wichtigsten Anlageklasse unserer Zeit untersucht. In was investieren Sie? Aktuell sehe ich kein besseres Investment als ETFs. Sie sind sicher und bieten eine hohe Rendite. Als Anleger müssen Sie nur die notwendige Geduld beim Investieren mitbringen.

Verkaufen Sie nicht, wenn der ETF in einem Jahr über 30 % verlieren sollte. Wenn Sie sich an diese Grundregel halten, können Sie sich nach 20 Jahren an Ihrem Kontostand erfreuen. Oder auch Ihre Kinder, falls Sie mit dem Sparplan für Ihren Nachwuchs vorsorgen wollen.

Ich möchte Sie daher mit einem Zitat des Finanzwissenschaftlers Benjamin Graham verabschieden:

 

„Geduld ist die oberste Tugend des Investors.“

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