Just ETF Erfahrungen und Test – die besten ETF Strategien

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Im Juli 2010 wurde die Plattform justETF von Petra Dentlinger und Dominique Riedl gegründet. Das Portal setzt sich intensiv mit Investmentstrategien auseinander. Als Anleger können Sie ein eigenes ETF Portfolio erstellen oder eine bestehende Strategie kopieren. Das sind meine just ETF Erfahrungen!

 

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„ETF Portfolios leicht gemacht“

Der Online-Ratgeber wirbt mit diesem Slogan. Ich habe just ETF einem Test unterzogen. Das Motto wird tatsächlich in die Tat umgesetzt. Im Fokus stehen diversifizierte ETF Strategien. Diversifikation bedeutet, in mehrere Finanzprodukte zu investieren. So wird das Risiko breit verteilt, anstatt alles auf eine Karte zu setzen.

Ich habe mehrmals den Begriff „ETF“ verwendet. Selbst das Online-Portal trägt dieses Wort in seinem Namen. Nicht jeder Anleger weiß, was ETFs genau bedeuten. Ausgeschrieben steht die Bezeichnung für Exchange Traded Funds.

Das sind Finanzprodukte, in diesem Fall Fonds, die direkt an der Börse gekauft und verkauft werden. Ihre Wertentwicklung orientiert sich an einem Basiswert.

Das kann zum Beispiel der Deutsche Aktienindex (DAX) sein. Wenn der DAX um 1,8 % steigt, erhöht sich der DAX-ETF um 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Eine einzelne Aktie hat keinen Basiswert und kann sich frei nach oben oder unten bewegen.

Passive ETFs sind breit gestreute Finanzprodukte. Das Gegenteil sind aktiv gemanagte Fonds. Bei ETFs gibt es keinen Manager, da dieses Produkt den Basiswert 1:1 kopiert. Das heißt, es stellt – um beim Beispiel DAX zu bleiben – den DAX 1:1 dar.

Auf just ETF können Sie diese Erfahrungen praktisch umsetzen. Dafür müssen Sie sich kurz registrieren. Es reicht aus, den Namen, ein Passwort und die E-Mail-Adresse anzugeben. Im Anschluss bestätigen Sie Ihren Account und können direkt durchstarten.

Nach wenigen Minuten habe ich beim just ETF Test eine Mail erhalten. Sie teilt das Angebot der Plattform in die Kategorien Anfänger und Profi ein. Um den Einstieg zu erleichtern, empfehle ich Ihnen, auf diese Nachricht zu warten. So tun Sie sich am Anfang ein bisschen leichter.

 

Das Konzept von just ETF im Test

Ein Robo-Advisor erstellt eine Strategie und handelt automatisch für den Anleger. Dafür muss der Kunde eine Einzahlung auf der Plattform tätigen. Dieses Prinzip wird auch von Anbietern wie Scalable Capital, vaamo oder Whitebox umgesetzt.

Die Tools von justETF beschränken sich auf den Aufbau eines Portfolios. Für die Umsetzung benötigen Sie ein Depot bei einem Online-Broker wie der Consorsbank oder der comdirect bank. So sind meine just ETF Erfahrungen ausgefallen.

 

Ein eigenes Portfolio aufbauen

Bei meinem just ETF Test konnte ich drei mögliche Portfolio-Strategie entdecken. Sie richten sich an verschiedene Stufen von Anlegern in bezug auf deren Erfahrung. Ein absoluter Anfänger sollte den „Strategie Planer starten“. Wer sich ein wenig mit ETFs auskennt, kann ein „Musterportfolio kopieren“.

Experten dürfen ein Portfolio auch „Individuell erstellen“. Direkt nach dem Login gelangen Sie zu den Punkten, die ich in folgenden Überschriften anspreche. Ich beziehe mich auf meine gesammelten just ETF Erfahrungen.

 

„Strategie Planer starten“

Der ETF Strategie Planer beruht auf 7 Schritten:

 

1. Anlagebetrag

Geben Sie die gewünschte Summe an. Legen Sie fest, ob es sich um ein Einmalinvestment handeln soll. Alternativ können Sie einen monatlichen Sparplan einrichten. Nach meinen just ETF Erfahrungen ist beides gleichzeitig nicht möglich. Dafür müssen Sie zwei verschiedene Portfolios starten.

 

2. Risikoprofil

Legen Sie einen Risikoanteil zwischen 0 bis 100 % fest. Ich habe das im just ETF Test ebenfalls gemacht. Es wird zwischen zwei Risikoprofilen unterschieden.

Das risikoarme Profil besteht aus Anleihen, Tagesgeld oder ähnlichen Anlagen. Im Vergleich dazu enthält die risikoreiche Option z. B. Aktien, Edelmetalle und Immobilien ETFs. Ein Risikoanteil von 60 % bedeutet, dass 60 % in risikoreiche Anlageformen investiert werden. Die restlichen 40 % fließen in risikoarme Produkte.

 

3. Risikoanteil

Nun wählen Sie eine Anlagestrategie aus. Es stehen 4 interessante Strategien zur Auswahl. Bei meinem just ETF Test gab es keinen Gewinner. Alle konnten sich in der Praxis bewähren.

  • Globale Aktienstrategie (eine Mischung aus Aktien der großen Industriestaaten)
  • Neue Weltwirtschaft kompakt (die globale Strategie – ergänzt um die Emerging Markets)
  • Globalisierungsgewinner (Profiteure wie Deutschland wegen den Exporten und die Emerging Markets wie z. B. Brasilien, China, Indien)
  • Regionen Ansatz (ausgewählte Weltregionen wie Europa oder Nordamerika)

 

4. Mischung des Risikoanteils

Wenn Sie möchten, können Sie Rohstoffe wie Gold beimischen. Es steht ein reines Goldinvestment oder ein Korb mit Rohstoffen (z. B. Gold, Silber und Öl) zur Verfügung. Ich habe in meinem just ETF Test den Risikoanteil überprüft. Sie können ihn auch auf 0 % gewichten und auf Rohstoffe verzichten.

 

5. Rentenanteil

Ich habe im zweiten Punkt die Anleihe angesprochen. An der Börse wird sie ebenso als Rente bezeichnet. Der Anleger kauft eine Anleihe und gewährt dem Staat ein Darlehen. Dafür erhält er regelmäßige Zinsen und nach einem fixierten Zeitraum seinen Einsatz rückerstattet.

Es sind auch Anleihen von Unternehmen erhältlich. Im Vergleich zu Aktien haben Staatsanleihen keine so starken Kursschwankungen. Sie bleiben in ihrem Wert relativ stabil und gelten daher als konservative Anlageform. Das kann ich dank meiner just ETF Erfahrungen bestätigen.

 

6. ETF-Auswahl

Jetzt steht die konkrete Auswahl der ETFs an der Tagesordnung. Der Strategie Planer schlägt Ihnen einige ETFs vor. Es sind drei Auswahlpunkte verfügbar: Größe, Kosten und Alter.

Die Größe steht für die investierte Gesamtsumme. Bei den Kosten sucht das Tool nach günstigen ETFs. Manche Anleger schwören auf ältere Finanzprodukte.

Der Gedanke dahinter: Was sich seit Jahren bewährt hat, wird das auch in Zukunft tun. Wie bei den vorigen Punkten müssen Sie selber entscheiden. Ich persönlich würde ein günstiges Produkt bevorzugen.

 

7. Orderliste

Wählen Sie Ihre Bank aus und tragen Sie die Orderkosten ein. Nach meinen just ETF Erfahrungen berechnet Ihnen das Tool die fälligen Gebühren.

Mit einem Klick auf „Ordern“ werden Sie direkt zu Ihrer Bank weitergeleitet. Das ist ein Pluspunkt in meinem just ETF Test. Denn so können Sie eine Strategie praktisch umsetzen. Brauchen Sie ein wenig Bedenkzeit, speichern Sie das Wertpapierportfolio einfach ab. Unter „Meine Portfolios“ sind alle Projekte hinterlegt.

 

Für einen Anfänger hört sich das nach viel Arbeit an. Ich kann Sie beruhigen, denn just ETF hat im Test positiv abgeschnitten. Für weitere Infos klicken Sie einfach „Hilfe“ an. Der Button findet sich bei jedem der 7 Punkte.

 

„Musterportfolio kopieren“

Insgesamt stehen 20 verschiedene Musterportfolios zur Auswahl. Bei 16 von ihnen handelt es sich um Weltportfolios, die sich aus Aktien-ETFs, Anleihen und Rohstoffen zusammensetzen. Ich konnte wertvolle just ETF Erfahrungen mit einem Blick auf diese Depots sammeln. Das hat mir bei der eigenen Portfolio-Erstellung geholfen.

Zudem gibt es 6 Portfolios von Experten. Die „Kommer-Strategie“ von Gerd Kommer aus dem Jahr 2001 ist der bekannteste Investmentansatz.

Dabei handelt es sich um ein Buy and Hold (kaufen und halten), bei dem der Anleger über viele Jahre investiert bleibt . Auf der justETF-Webseite erfahren Sie alles zu dieser Strategie. Die just ETF Erfahrungen zu den Musterportfolios fallen positiv aus.

Ich finde es sehr interessant, eine Profi-Strategie zu begutachten. In meinem just ETF Test konnte ich das mit den Musterdepots machen.

 

„Individuell erstellen“

Hier können sich Experten austoben. Alle Einstellungen lassen sich individuell vornehmen. Basierend auf meinen just ETF Erfahrungen empfehle ich das nur erfahrenen Anlegern.

Ein Anfänger kann viele teure Fehler machen, etwa wenn er zu wenig diversifiziert. Das Portfolio sollte immer breit gestreut sein. Wer sich unsicher ist, sollte sich die Streuung der Musterdepots ansehen.

Mit einem Klick auf „Weiter“ werden Sie zur Übersicht weitergeleitet. Alle Positionen sind klar strukturiert aufgelistet. Bei Bedarf sollten Sie sich das Musterdepot als PDF ausdrucken. Nun können Sie die ETFs direkt über Ihren Broker kaufen. Das geschieht über den „Ordern“-Button.

Wenn Sie auf diesen Button klicken, werden Sie z. B. zur Consorsbank oder einem anderen Online-Broker weitergeleitet. Dort können Sie nach meinen just ETF Erfahrungen die Order in Auftrag geben.

 

Mehr Features: Premium-Versionen

Beim just ETF Test hat sich die Premium-Mitgliedschaft als sinnvoll erwiesen. Sie bietet interessante Vorteile gegenüber der freien Version. Die kostenpflichtigen Optionen heißen Premium 5 (9,90 Euro/Monat) und Premium 25 (19,90 Euro).

Sie bieten beide einen erweiterten Funktionsumfang. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Sie bei Premium 5 insgesamt fünf Portfolios erstellen können, bei Premium 25 sind es 25 Portfolios. Die Gratis-Version erlaubt Ihnen lediglich ein Musterportfolio.

Das Angebot aus 25 Portfolios richtet sich eher an professionelle Vermögensverwalter. So können sie ihren Kunden eine Strategie vorstellen. Das hat mein just ETF Test ergeben.

Im Vergleich zur Free Version stehen Ihnen auch zusätzliche Analysetools zur Verfügung. Bei den just ETF Erfahrungen schneidet der Simulator bestens ab. Mit diesem Tool können Sie die künftige Wertentwicklung eines Portfolios simulieren. Das ist sinnvoll, um mehrere Musterdepots zu vergleichen.

Anfänger können nach dem just ETF Test auf Premium 25 verzichten. Für sie reicht die Gratis-Version oder Premium 5 vollkommen aus.

Ich halte Premium 5 für eine gute Wahl, da nur ein Portfolio bei der Free Version etwas zu wenig ist. Die Premium-Versionen enthalten eine 14 Tage Geld zurück Garantie. So ist ein Fehlkauf ausgeschlossen. Das sind doch positive just ETF Erfahrungen.

 

Rebalancing von Geldanlagen

Es ist eine gezielte Überwachung des Portfolios möglich. Einige ETF-Strategien arbeiten mit Rebalancing. Das bedeutet: Eine zu groß gewordene Position (dadurch, dass sie an Wert gewonnen hat, also Gewinne) wird einmal pro Jahr angepasst, damit die ETFs ihre ursprüngliche Gewichtung beibehalten.

Der Gedanke dahinter ist: Man verkauft Positionen, die gestiegen sind und kauft dafür Positionen, die nicht so gestiegen sind. Man nimmt also Gewinne mit, bei Positionen, die gut gelaufen sind und kauft dafür günstig Positionen, die sich noch nicht so entwickelt haben.

Nach den just ETF Erfahrungen ist das eine sinnvolle Taktik. So bleibt die anfängliche Verteilung des Depots bestehen. Sagen wir, ein Portfolio besteht aus drei ETFs. Zwei ETFs machen jeweils 1.000 Euro aus, während der dritte ETF auf einen Gesamtwert von 1.500 Euro steigt.

Bei Ihrer Strategie legen Sie ein Rebalancing für den 5. Januar eines jeden Jahres fest. In diesem Fall würden Sie alle Positionen auf circa 1.166 Euro anpassen. (Gesamtkapital geteilt durch drei ETFs) In der Premium-Version können Sie das Rebalancing automatisch einstellen.

Ich finde es sehr spannend, dass Sie das Rebalancing individuell festlegen können. Andere Robo-Berater wie Ginmon arbeiten ebenfalls mit dieser Methode. Dafür lassen sich bei justETF eigene Einstellungen vornehmen.

 

Nützliche Hilfe, aber keine Beratung

Das Tool arbeitet wie die Stützräder eines Fahrrad. Sie helfen Ihnen beim Fahren, aber ein Fahrrad ist zwingend notwendig. Die Rolle des Drahtesels nimmt der Broker ein.

Beim just ETF Test hat sich der Anbieter als praktische Stütze herausgestellt. Der Nutzer kann sein Portfolio täglich überwachen und wird bei starken Marktschwankungen per Mail informiert. Dafür braucht es jedoch eine Premium-Version. Käufe oder Verkäufe müssen Sie bei Ihrem Online-Broker vornehmen.

Es wird keine Finanzberatung angeboten. Die just ETF Erfahrungen zeigen, dass sich der Anbieter als Stützrad versteht. Er vermittelt Ihnen das relevante Basiswissen.

Für die Zusammenstellung des Portfolios sind Sie verantwortlich. Das ist der große Unterschied zu Robo-Beratern: Scalable Capital und Co. bieten Ihnen eine Rundumlösung, für die Sie nichts tun müssen.

Bei justETF ist der Arbeitsaufwand deutlich höher. Dafür trainieren Sie sich ein Grundwissen rund um ETFs an. Das ist ein wichtiges Ergebnis beim just ETF Test.

 

Fazit: Ein fleißiger Helfer

JustETF versucht Anleger zu Selbstentscheidern zu machen. Das ist auch der Gedanke hinter dem Strategie Planer. In 7 Schritten können Sie sich ein eigenes ETF Portfolio erstellen. Zu jedem Punkt gibt es eine ausführliche Erklärung. Doch die endgültige Wahl der ETFs und ihrer Gewichtung liegt beim Investor.

Ein Robo-Advisor würde Ihnen einige Fragen stellen und im Anschluss eine passende Strategie präsentieren. Das ist nach meinen just ETF Erfahrungen nicht der Fall. Aktuell hat das Portal rund 90.000 Besucher im Monat. Es möchte unabhängig von Banken bleiben und sich als reines Hilfstool ohne Anlageberatung etablieren.

Es ist völlig normal, wenn Sie sich überfordert fühlen. So kann Ihr persönlicher just ETF Test ausfallen. Ich rate Ihnen, nicht sofort aufzugeben, sondern ein wenig Zeit zu investieren. Die Mühe zahlt sich aus, da Sie ein besseres Verständnis zu ETFs entwickeln. Darin liegt die große Stärke von justETF.

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