XRP Coin – was unterscheidet Ripple (XRP) von allen anderen Kryptowährungen?

xrp coin

Ripple (XRP) wird als „Währung der Banken“ bezeichnet. Seit 2017 hat die Münze enorm an Popularität gewonnen. Der beste Beweis ist die stolze Marktkapitalisierung von über 27 Milliarden US-Dollar (März 2018). Damit steht der XRP Coin auf dem dritten Platz der wichtigsten Kryptowährungen. In diesem Tutorial erfahren Sie alles rund um Ripple!

Entstehung von Ripple

Hinter dem XRP Coin steht die Firma Ripple Labs. Insgesamt arbeiten rund 150 Personen für dieses Unternehmen. 2012 erfolgte die Gründung im US-amerikanischen San Francisco.

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Im Vergleich zum Bitcoin gibt es keine Wild-West-Romantik. Ein Unternehmen hält die Zügel fest in der Hand. Ripple wird ausschließlich von Ripple Labs verwaltet.

Somit existiert eine zentrale Instanz, welche sich um den Coin kümmert. Bitcoin hingegen hat nur den bis heute anonym gebliebenen Gründer Satoshi Nakamoto. Das verleiht dieser Münze einen unabhängigen Charakter.

Genau diese Abhängigkeit ist die Stärke von Ripple. Das mag auf den ersten Blick verwirrend klingen. Wie kann ein derartiges Verhältnis positiv sein? Schließlich gilt das Geldsystem ohne Banken als großer Pluspunkt des Bitcoins.

Für die Antwort müssen wir tiefer graben: Die Banken möchten ihren Einfluss nicht verlieren. Bitcoins machen Finanzinstitute überflüssig. Eine Kooperation ist praktisch ausgeschlossen. Aber mit dem XRP Coin sieht die Welt anders aus.

  1. Es gibt einen festen Ansprechpartner.
  2. Die Firma sieht sich als Brücke zwischen der Kryptowelt und dem alten Finanzsystem.
  3. Ripple ist eine zentral gesteuerte Münze.

Diese drei Argumente machen XRP für Banken interessant. Es geht Ripple Labs gar nicht darum, die Finanzwelt zu revolutionieren. Bitcoin hat diesen Anspruch. Dagegen versucht Ripple das bestehende Zahlungssystem zu verbessern. Die Währung bietet nämlich viele interessante Vorteile.

Feste Anzahl an Münzen

Insgesamt existieren 100 Milliarden Ripple, weitere Münzen kommen nicht hinzu. Ripple trägt das Prädikat „premined“. Direkt bei der Entstehung wurden alle XRP Coin generiert. Anfangs befanden sich 100 % der Münzen im Besitz von Ripple Labs. Das ist ein enormer Unterschied zu Währungen wie Bitcoin oder Ethereum.

Bei Ripple ist kein Mining möglich! Als normaler Nutzer können Sie nicht nach Ripple schürfen. Der Kauf erfolgt über eine Kryptobörse wie Binance.

Derzeit befinden sich rund 38 Milliarden Ripple im Umlauf. 7 Milliarden XRP sind im direkten Besitz von Ripple Labs. Die restlichen 55 Milliarden Ripple sollen in einem Escrow-Account lagern. Darunter versteht man ein Treuhandkonto, das von einer dritten Person wie einer Bank verwaltet wird.

Ein Zugriff ist nur im Notfall möglich. Ich werte diese Maßnahme als positiv: Theoretisch könnte Ripple Labs den Markt mit diesen 55 Milliarden XRP Coin fluten. Dank dem Escrow-Konto ist ein Großteil der Münzen sicher verschlossen.

Natürlich bleiben die Coins nicht für immer versperrt. Seit 2018 werden jeden Monat eine Milliarde Ripple aus dem Escrow-Account ausgezahlt. Die Münzen sollen zur Verbesserung des Ripple-Netzwerks beitragen. Übrig gebliebene Ripple kommen wieder zurück in das Treuhandkonto.

Gebühren für Transaktionen

Bitcoin und Ethereum werden durch Mining gewonnen. Die Nutzer können sich aktiv am Netzwerk beteiligen. Das ist bei Ripple ausgeschlossen.

Zudem fällt bei jeder Transaktion eine kleine Gebühr an. Dies ist kein echter Unterschied, da auch andere Währungen eine kleine Unsumme berechnen. Der Umgang mit Gebühren ist jedoch einzigartig. Bei Ripple werden diese Gelder einfach vernichtet! Pro Transaktion sind 0,00001 XRP zu bezahlen.

Das ist eine relativ geringe Summe, da ein Ripple ungefähr 0,50 Euro (März 2018) kostet. Allein mit einem Ripple wären 100.000 Transaktionen möglich. Hier sehen Sie das Potenzial dieser Kryptowährung. Derzeit kann eine Auslandsüberweisung die Bank mehrere Cent kosten. Ripple führt zu einer drastischen Kostensenkung.

Dennoch sinkt die Anzahl der Münzen unaufhörlich. Bei jeder Transaktion sind es 0,00001 XRP weniger. Trotzdem müssen Sie sich um die Zukunft dieser Währung keine Sorgen machen.

Nehmen wir an, dass Ripple eine ähnlich hohe Beliebtheit wie die Mastercard erreicht. Es würden täglich an die 40.000 XRP Coin für immer verschwinden. In diesem Fall wären die vorhandenen Münzen erst nach 2.500 Jahren verbraucht. Leider wird wohl keiner von uns diesen Moment erleben.

Es gibt keine Inflation

Aus Anlegersicht ist die Verbrennung positiv zu werten. Ein großes Problem unseres Geldsystems besteht darin, dass die Europäische Zentralbank (EZB) unendlich viele Euro-Scheine drucken kann. Das senkt die Kaufkraft unseres hart verdienten Geldes, die Inflation lässt grüßen.

Beim XRP Coin existiert keine Inflation aufgrund der begrenzten Münzmenge. Und was macht die Krypto-Konkurrenz? Bitcoin ist auf 21 Millionen Münzen begrenzt. Die maximale Anzahl soll bis 2130 erreicht sein. Ethereum hingegen kennt keine Obergrenze.

Wie funktioniert Ripple?

Ich habe Ripple als „Währung der Banken“ bezeichnet. Sicher, die günstigen Kosten sind für die Finanzbranche attraktiv. Aber das kann nicht der einzige Grund sein.

Ripple besitzt keine klassische Blockchain. Dafür verfügt die Währung über eine sogenannte IOU. Das Kürzel stammt aus dem Englischen und steht für „i owe you“ (dt. ich schulde dir).

Ein IOU ist ein Verzeichnis von Schuldverschreibungen. Ein Schuldschein kann eine Forderung von A zu B sein. Im Ripple-Netzwerk wird die Transaktion inklusive der genauen Höhe gespeichert. Somit kann man Ripple als große Datenbank ansehen.

Die Bitcoin-Blockchain ist auch eine Datenbank. Dafür weiß Ripple mit seinem Algorithmus zu punkten: Die Server-Hardware wird bei der Datensicherung deutlich weniger beansprucht. Dagegen beruht Bitcoin auf Proof of Work.

Das bedeutet: Die Miner werden für ihre erbrachte Leistung (Strom und Hardware) mit Münzen belohnt.

Dieser Mechanismus ist langsamer als der straff organisierte IOU. Ripple kann Transfers in wenigen Sekunden ausführen, bei Bitcoin und Ethereum können mehrere Stunden vergehen.

Zudem präsentiert sich Ripple als offen gegenüber klassischen Fiat-Währungen. Darunter versteht man derzeitige Geldsysteme wie Euro, Schweizer Franken oder US-Dollar. Internationale Transaktionen sind problemlos möglich. Dafür tauschen beide Parteien ihre Landeswährung in XRP Coin um. So fungiert Ripple als Wechselstube für den Devisenhandel.

Ripple und Banken – eine Liebesbeziehung?

In der Kryptoszene wird der XRP Coin für ihre Offenheit gegenüber Banken kritisiert. Schließlich möchte der Bitcoin das aktuelle System mit den Notenbanken bekämpfen. Ripple interessiert das herzlich wenig, mehr noch: Es wird eine Kooperation mit Banken angestrebt. Hier gilt es jedoch zu differenzieren.

Bitcoin sah sich schon immer als Rebell der Finanzwelt. Es soll ein unabhängiges Geldsystem geschaffen werden. Dagegen wurde Ripple als Transaktionsmodell entworfen. Mit dem XRP Coin können Banken einfache, günstige und schnelle Finanztransfers durchführen.

Als Investor setzen Sie genau auf diese Idee. Ripple wird niemals den Bitcoin ablösen. Das ist auch gar nicht beabsichtigt, da Ripple Labs ein seriös geführtes Unternehmen ohne Wild-West-Romantik ist.

Im Fokus steht die Finanzwelt, der Ripple eine interessante Technologie anbietet. Laut eigener Aussage arbeitet Ripple Labs mit großen Banken wie Santander, UBS und UniCredit zusammen.

Der normale Nutzer kann mit Ripple wenig anfangen. Da es keine Blockchain gibt, ist auch kein Mining möglich. Der XRP Coin ist eher als professionell geführte Firma anzusehen.

Wie kann ich Ripple kaufen?

Ich möchte Ihnen eine einfache Methode vorstellen. Ripple wird auf diversen Kryptobörsen wie Binance gehandelt. Wer aktives Trading betreiben möchte, ist mit diesem Handelsplatz bestens beraten. Langfristig orientierte Anleger sollten den XRP Coin lieber auf einer Hardware-Wallet parken.

Info: Eine Wallet ist eine virtuelle Geldbörse. Dort werden Ihre Münzen verwahrt. Bezüglich der Sicherheit bestehen einige Unterschiede. Auf Kryptobörsen sind Ihre Coins der Gefahr eines Hacks ausgesetzt.

Betrüger versuchen die Handelsplätze zu hacken. Dagegen bietet Ihnen eine externe Hardware-Wallet den höchsten Schutz. Empfehlenswert ist der USB-Stick Ledger Nano S.

Kommen wir nun zur genauen Anleitung!

 

1. Registrierung

Zuerst müssen Sie sich bei einem Münzverkäufer registrieren. Binance bietet leider keine Euro-Einzahlung an. Anycoin Direct hilft Ihnen bei diesem Problem weiter. Der Marktplatz wurde 2012 in den Niederlanden gegründet. Seitdem konnte sich der Verkäufer als feste Größe in der Kryptoszene etablieren. Es werden 14 Währungen zum Kauf angeboten.

Gehen Sie auf die Startseite von Anycoin. Klicken Sie hierfür einfach auf diesen Link (https://anycoindirect.eu/).

 

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Das Portal erkennt automatisch, wenn Sie die Seite aus Deutschland aufrufen. Anycoin Direct ist komplett in deutscher Sprache erreichbar. Die Registrierung läuft wie bei jedem anderen Internetdienst wie Facebook oder Instagram ab. Nachdem Sie Ihre Daten eingetragen haben, müssen Sie Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.

2. Ethereum kaufen

Ohne Verifizierung können Sie Münzen im Wert von 100 Euro erwerben. Pro Woche sind bis zu 250 Euro möglich. Dieses Limit steigt auf 1.000 Euro täglich an, wenn Sie ein Foto von Ihrem Ausweis hochladen. Bestätigen Sie Ihre Handynummer, sind es immerhin 400 Euro am Tag.

Weitere Infos zu den Limits erhalten Sie hier.

Rufen Sie die Kaufmaske auf:

 

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Wählen Sie Ethereum (ETH) aus. Moment einmal, geht es in diesem Artikel nicht um den XRP Coin? Dieser Zwischenschritt ist notwendig, da kein seriöser Marktplatz einen Direktkauf anbietet. Einige weniger erfahrene Redakteure raten Ihnen Bitcoin in Ripple zu tauschen. Das ist keine gute Idee, da die Transaktion per Ethereum schneller und günstiger abläuft.

3. Ethereum-Wallet angeben

Spätestens jetzt müssen Sie sich auf Binance registrieren. Die Registrierung läuft genauso wie bei Anycoin Direct ab. Ein paar Worte zur Plattform: Binance zählt zu den Top 3 der umsatzstärksten Kryptobörsen weltweit. Die 2017 gegründete Börse hat ihren Sitz in Shanghai. In meinen Augen ist die Plattform als sehr seriös einzustufen.

Wieder zurück zu Anycoin Direct:

 

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In der Kaufmaske sehen Sie ein Feld namens „Ether Adresse“. Ether ist quasi ein Synonym für Ethereum. Dort tragen Sie die Daten der Empfänger-Wallet ein. Es muss sich unbedingt um eine Ethereum-Wallet handeln! Geben Sie versehentlich eine Bitcoin-Wallet an, sind Ihre Münzen verloren. Eine Rückerstattung ist leider ausgeschlossen.

Auf Binance finden Sie Ihre Ethereum-Wallet an dieser Stelle:

 

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Kopieren Sie diese Adresse in die Kaufmaske bei Anycoin Direct.

4. Zahlung abschließen

Es stehen Ihnen die Zahlmittel Giropay, SEPA und Sofortüberweisung zur Auswahl. Am günstigsten ist eine klassische SEPA-Lastschrift. Dafür müssen Sie 1-2 Werktage auf Ihr Ethereum warten. Per Giropay oder Sofortüberweisung ist die Zahlung sofort abgeschlossen. In diesem Fall schickt Anycoin Ihre Münzen zur angegebenen Ethereum-Wallet.

5. ETH in XRP Coin tauschen

Es fehlt nur noch ein letzter Schritt. Nach dem Login finden Sie links oben die „Börse“. Gehen Sie auf dieses Feld, um Ethereum in Ripple zu wechseln.

 

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Wie Sie sehen, habe ich „XRP/ETH“ ausgewählt. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Währungspaar. Die Konstellation XRP/ETH bedeutet, dass Sie Ethereum in XRP Coin und umgekehrt tauschen können. Rechts unten tragen Sie die Anzahl an Ripple-Münzen ein.

Schon sind Sie stolzer Besitzer von XRP Coin!

Was gibt es zu beachten?

Die Lagerung läuft wie bei anderen Kryptowährungen ab. Da Ripple von Hardware-Wallets unterstützt wird, sollten Sie Ihre Münzen dort aufbewahren. Nur die Coins, welche Sie fürs aktive Trading benötigen, können auf Binance bleiben. Ripple grenzt sich von anderen Währungen in seiner Grundidee ab. Technische Unterschiede bezüglich der Wallet bestehen nicht.

Fazit: Ein Freund der Finanzwelt

Ripple ermöglicht Banken einen bequemen Einstieg in die Kryptowelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Währungen ist der XRP Coin zentral organisiert. Die Währung wird von der Firma Ripple Labs verwaltet. Somit haben Finanzinstitute einen Ansprechpartner für offene Fragen. Andere Münzen wie der Bitcoin kritisieren dieses System und möchten es sogar zu Fall bringen.

Als Anleger investieren Sie in eine Technologie, die für Banken sehr interessant ist. Dank Ripple können internationale Geldtransfers schneller und kostengünstiger erfolgen. Der XRP Coin bietet seinen Anlegern ein klares Konzept, das von Ripple Labs professionell gesteuert wird.

Aus diesem Grund sehe ich die Währung als spannendes Investment an!

 

Risikohinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel lediglich der Information dient. Die getätigten Aussagen stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar.

 

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